Kocher und Jagstradweg  2006

Teilnehmer:

Thilo B.,Berthold S.,Karl W., Horst Sch.

am 29.07. - 30.07.2006

Wibele und Feuerwerk.

Wie kommen die Jedermänner des TSV Weiler zum Stein dazu?

Jetzt der Reihe nach.

4 Jedermann- Sportler, nämlich Thilo, Berthold, Horst und Karl, starteten am Samstag den 29.07.06 zu unserer diesjährigen Radtour an Kocher und Jagst. Wir trafen uns um 6:30 Uhr bei den Tennisplätzen und radelten schwer bepackt zum Bahnhof nach Winnenden. Pünktlich um 7:58 Uhr war Abfahrt des Regional- Express, der uns samt Fahrräder nach Gaildorf brachte. Quer durch die historische Altstadt gelangten wir zum Kocher und somit auf den Kocher- Jagst- Radweg. Fluss aufwärts ging es über Sulzbach nach Laufen. Dort verließen wir das Kochertal. Kräftig in die Pedale treten mussten wir, um den Höhenrücken zwischen Kocher und Jagst zu erklimmen. Danach ging es in hügeligem Gelände überwiegend auf Waldwegen über Bühlerzell und Hohenberg nach Jagstzell. Jagst abwärts auf der B 290 kamen wir in Stipfach auf den Radweg, dem wir über Crailsheim bis Kirchberg, meist am Fluss entlang, folgten. Dass es nicht immer bergab geht erlebten wir in Kirchberg. Steil bergauf ging es, um in den Ort zu gelangen. Mehrmals kräftig in die Pedale treten mussten wir, bis wir Leonfels erreichten. Eine flotte Talfahrt brachte uns wieder zurück an die Jagst, der wir bis Bächlingen unterhalb von Langenburg folgten. Dort war für diesen Tag Endstation. Im Gasthof „ Grüner Baum“ waren für uns zwei Doppelzimmer reserviert. Zuerst ein Weizenbier, dann duschen, danach ein ausgiebiges Abendessen, das weckte wieder unsere Lebensgeister. Sogar Berthold, der keinen Schritt mehr gehen wollte, konnte sich aufraffen, um mit nach Langenburg zu wandern. In Langenburg, der Stadt der Wibele, genehmigten wir uns nach einem Stadtrundgang ein Eis und genossen nebenbei einen herrlichen Ausblick auf das unter uns liegende Jagsttal. Bei unserem Stadtbummel erfuhren wir, dass am späten Abend auf dem Schloss ein Feuerwerk abgebrannt werden soll. Mit einem lauten Donnerschlag wurde es gegen 22:50 Uhr eröffnet. Vom Balkon unserer Zimmer konnten wir dieses prächtige Farbenspiel beobachten.
Gut ausgeruht stiegen wir am Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf die Räder. Der schönste Teil des Jagsttals lag vor uns. Auf überwiegend ebenen Wegen kamen wir zügig voran. In Dörzbach war erste Drinkpause, die wir nutzten, um das dortige Heuhotel zu besichtigen. Zur Mittagszeit trafen wir in Schöntal ein, wo wir eine Rast einlegten. Auf einen Rundgang in der Klosteranlage verzichteten wir, weil jeder von uns sie schon kannte. Jagsthausen, Widdern und Möckmühl durchradelten wir, bis Thilo auf Höhe von Züttlingen auf die Idee kam, in der Jagst zu baden. Dort bot sich unter einer Brücke eine günstige Gelegenheit, um in die Jagst zu springen. Nach dem erfrischenden Bad ging es dem Ende unserer Radtour entgegen. Gegen 16:30 Uhr kamen wir am Bahnhof Bad Friedrichshall an und mussten feststellen, dass der nächste Zug mit Fahrradabteil erst um 18:00 Uhr abfährt. Die Pause verkürzen wir bei einem Weizenbier auf der Terrasse im Gasthof Neckarblick. Über Heilbronn und Stuttgart kamen wir gegen 20:30 Uhr in Winnenden an. 2 mal 100 km ohne Unfall und Panne lagen hinter uns, als wir in Weiler zum Stein ankamen. Zur Belohnung für die schöne Tour gab es in der TSV- Garage noch ein Abschiedsbier.