Hügelfahrt: Nordschwarzwald 2003

Teilnehmer:

Karl W., Dieter J., Werner N., Jürgen W., Stefan W., Frank M., Holger L., Thilo B., Berthold S. und Molli

vom 26.07.2003 - 27.07.2003

Um acht Uhr trafen sich neun radfahrbegeisterte Jedermänner zu einer Wochenendausfahrt in den nördlichen Schwarzwald. Glücklicherweise bot sich Molli an uns mit einem Begleitfahrzeug zu folgen. Ziel war Bad Teinach-Zavelstein.

 

Also, in die Sättel, fertig los. Über Neckarrems, Stuttgart-Mühlhausen, dem Radel-Thon folgend bis nach Stuttgart-Büsnau. Dort verweilten wir kurze Zeit an dem beliebten Ausflugsort Katzenbacher Hof. Nach der erfrischenden Getränkepause stiegen wir für die zweite Etappe wieder auf`s Rad. Nun ging es einige kleinere Hügel rauf, dann wieder runter. (Fast eben) Über Magstadt, Weil der Stadt, Althengstett kamen wir in Calw an. Am Fuße der nächsten Bergetappe wurde der Flüssigkeitshaushalt noch mal aufgefüllt, um die letzte Pflichtübung, den Aufstieg nach Bad Teinach-Zavelstein, zu absolvieren. Endlich hatten wir es geschafft kurz nach 17:00 Uhr und 87,6 km erreichten wir den Gasthof Löwen im Ortsteil Sommenhardt. Abendbrot essen, Sprüche klopfen, Witze erzählen, Skat spielen, so ging der Abend zu Ende.

7:00 Uhr aufstehen, 7:30 Uhr Frühstück, generalstabsmäßig wurde der Zeitplan eingehalten. Die Wettervorhersage brachte keine guten Nachrichten. Um so pünktlicher mussten wir losfahren. Abfahrt 8:30 Uhr bei schönem und trockenem Radfahrwetter. Abwärts mit Spitzengeschwindigkeiten bis 68,4 km/h ging es, denn am Tag zuvor schweißtreibenden Aufstieg, hinab. Unten in Calw folgten wir der Nagold bis nach Pforzheim.

Topfeben – ein gut ausgebauter Radweg brachte uns mit Durchschnittsgeschwindigkeiten bis zu 26 km/h dem Ziel, der Leutenbacher Hocketse, näher. Über den Enztalradweg ließen wir Mühlacker links liegen. Weiter Richtung Marbach. Wenn der Motor immer auf vollen Touren laufen soll, muß nachgetankt werden. So war es dann auch.

Um 12:00 Uhr ließen wir uns in der Nähe von Lomersheim in einer jugoslawischen Gaststätte bewirten. Unterdessen fing es leicht an zu tröpfeln. Warten wir noch bis es aufhört zu regnen, wurden Stimmen laut. Aber es regnete eher mehr als weniger. Also Regenzeug auspacken, anziehen und losradeln. Kurze Zeit später waren alle von Kopf bis Fuß durchnässt. Trotz durchgeweichter Klamotten war die Stimmung in der Truppe hervorragend. Dem Enztalradweg folgten wir bis in Höhe von Freiberg am Neckar. Die letzte Bergprüfung stand auf dem Programm. Vom Neckarniveau hinauf in die Schillerstadt Marbach, dann oben Ortsausgang Marbach an der Weingärtnergenossenschaft vorbei Richtung Affalterbach. Die Trittfrequenz nahm zu, das Ziel schien fast erreicht, dann wieder ein Regenguss. Halb so schlimm, wir waren schon nass. Der Endspurt erreichte seinen Höhepunkt. Zieleinlauf: Holger L., dann ,........ nur für die, die dabei gewesen waren. Ein abschließendes Weizenbier auf der Leutenbacher Hocketse fügte die Platzierungen wieder zusammen.

Vielen Dank an die beiden Organisatoren, Jürgen W. und Karl W., die uns durch gute Ortskenntnisse ans Ziel und wieder zurück in die Heimat brachten. Auch ein herzliches Dankeschön an Molli, der uns ein gepäckloses Radeln ermöglichte.

ÜL Berthold

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