Maikammer 2003 in der Pfalz

Teilnehmer:

Hans-Jörg O., Josip M., Andreas R., Thilo B., Florian M., Frank M., Stefan G., JĂŒrgen W., Volker Sch., Armin Sch., Stephan K., Dieter J., Berthold Sch.

Freitach, den 19.09.03

Das Wetter: Wie geschaffen fĂŒr den Ausflug der JedermĂ€nner

Tagesablauf:

wie verabredet, fuhren 13 JedermĂ€nner Richtung Pfalz zum diesjĂ€hrigen Ausflug. Auch wenn unterwegs dichter Verkehr herrschte und die Klimaanlage nur warme Luft wirbelte, erreichten wir Maikammer (GĂ€stehaus Weindel) gegen 19:00 Uhr. Der Hauswirt begrĂŒĂŸte uns mit einem GratisgetrĂ€nk. Nach dem Bezug unserer Quartiere gingen wir zum Abendessen in die Straußwirtschaft Kiefer. Auf der liebevoll im PfĂ€lzer Dialekt gestalteten Speisekarte wĂ€hlte jeder das gewĂŒnschte Essen und so mancher machte die erste Bekanntschaft mit einem Schoppen. Den Abend beschlossen wir bei unserem Wirt in der Kellerbar.

Samschdach, den 20.09.03

Das Wetter: sonnig, schweißtreibend und fast unverschĂ€mt schön.

Tagesablauf:

auf dem Plan stand eine ca. 22 km lange Tagestour, weshalb wir schon um 8:30 Uhr nach dem FrĂŒhstĂŒck losgingen. Auf die ursprĂŒnglich geplante Busfahrt verzichteten wir großzĂŒgig und gingen voller Tatendrang los. Zuerst durch die Weinberge und dann durch St. Martin in den Wald. Der stetige und heftige Anstieg fĂŒhrte zwar durch den Schatten, verursachte jedoch bei allen bereits am frĂŒhen Vormittag ein verschwitztes T-Shirt. Die erste verdiente Pause machten wir am Kalmit (Kalmithaus) und fĂŒllten die verlorene FlĂŒssigkeit wieder auf. Dazu gehörte auch der Gipfelschnaps. Über das Felsenmeer mit gewaltigen Steinblöcken am HĂŒtten-Berg ging es weiter auf dem schönen Wanderweg  zur DodekophĂŒtt (TotenkopfhĂŒtte). Zeit zum Erholen und zum Mittagessen. Mit flotten SprĂŒchen ĂŒber uns JedermĂ€nner, besonders aber ĂŒber die GĂ€ste verging die Zeit blitzschnell und Frank, der Organisator, rief zum Abmarsch, denn es war noch ein StĂŒck zum Laufen. Die nĂ€chsten Streckenabschnitte, zunĂ€chst bis zur HellerhĂŒtte (do gibz kĂ€ Bier awwer en gude Woi) und dann der lange, schöne Abstieg nunnerzuhs durch das Kaltenbrunner Tal nach Neustadt bildeten gegen 17:00 Uhr den Abschluss des Wandertages.

Mit dem Zug fuhren wir bis Kirrweiler. Nach ca. 20 Minuten zu Fuß waren wir wieder in unserem Quartier und erfrischten uns (die Dusche ist was Wunderbares!!).

Die große Attraktion, „de Deargemer Worschdmagt“ (Bad DĂŒrkheimer Wurstmarkt), wollten wir uns nicht entgehen lassen. Frank stellte alle Fahrzeiten der ZĂŒge zusammen und obwohl wir eigentlich fĂŒr diesen Tag schon genug gelaufen waren, brachen wir um 19:00 Uhr in Richtung Zugbahnhof auf. Schon auf dem Weg zum Wurstmarkt ahnten wir bereits, was uns erwartet. Menschenmassen, volle Zelte und Theken, tolle Stimmung und immer mehr Durst. Mit einer Runde Pils (in der Weingegend!) rettete Frank uns das Leben. Einen Tisch fĂŒr 13 Personen zu bekommen war unmöglich, weshalb wir beschlossen, eine Wirtschaft außerhalb des FestgelĂ€ndes zu suchen. Und wir sind fĂŒndig geworden. Hier hatte alles gestimmt: das Essen, die GetrĂ€nke, das Ambiente und die Bedienung.

Recht mĂŒde, aber zufrieden waren wir gegen 23:45 Uhr „zu Hause“.

Sunndach, den 21.09.03

Das Wetter:

immer noch wunderschön sonnig

Tagesablauf:

geschickt suchte Frank eine etwas leichtere Tour fĂŒr den letzten Tag aus. Die Sonne begleitete uns durch die Weinberge bis kurz vor den Anstieg zum Hambacher Schloss. Mangels Interesse einiger JedermĂ€nner besuchten wir nicht die Ausschdellung im Schloss, sondern genossen den herrlichen Blick ins Tal bei einem kĂŒhlen GetrĂ€nk (gespendet von der Abteilungskasse). Bis zum Zeter Naturhaus waren es 20 Minuten, wo ein reservierter Tisch auf uns wartete. Dies war auch nötig, denn viele GĂ€ste machten hier Rast und stĂ€rkten sich. Wir nutzten die Gelegenheit aus und aßen Saumagen mit oder ohne Kastanien, mit oder ohne Kraut und mit oder ohne Bratkartoffeln. FĂŒr leichte Verwirrung sorgte Andreas, der beim Antreffen des Essens wichtiges Telefonat  fĂŒhrte (wahrscheinlich AktiengeschĂ€fte) und bereits angefangene Portion von Armin unbedingt haben wollte. Beim Sonnenbad blieb noch genĂŒgend Zeit zum Ausruhen und Kaffee trinken bevor es wieder durch die Weinberge zurĂŒck nach Maikammer ging.

Unsere beiden Fahrer, Berthold und Frank, brachten uns sicher gegen 18:00 Uhr nach Weiler (dafĂŒr vielen Dank), wo wir zum Abschluss noch ein Bier genossen.

Ein wunderschönes Wochenende mit lustigen JedermÀnner ging somit zu Ende. Wir hatten viel Schbass und genossen jede Minute. Besonderer Dank an Frank, der alles hervorragend organisierte und immer sicher im Griff hatte.

Alle, die nicht mitkonnten oder -wollten, werden bei den nĂ€chsten Übungsabenden noch einiges zu hören und viele Bilder zu sehen bekommen. 

Josip

Diashow: Maikammer 2003 in die Pfalz