Oschatz 1997

Sechs der freizeitmäßig spielenden Volleyballmänner starteten am Donnerstag (Fronleichnam), den 29.5.1997 um 7.15 Uhr in Weiler zu einem aufregenden und sportlich interessanten Volleyballturnier, das im Rahmen der 150-Jahr-Feier des TSV Oschatz (in Sachsen) durchgeführt wurde.
Die Fahrt wurde mit zwei privaten Fahrzeugen durchgeführt. Über die Autobahn Heilbronn, Nürnberg, Hof, Dresden kamen wir ungefähr um 14.00 Uhr in Oschatz an. Ca. 10 km entfernt in Schöna bezogen wir Quartier im Jägerhof.
Das Turnier war mit acht Mannschaften besetzt. Aus dem schwäbischen Raum waren noch eine Mannschaft aus Steinhaldenfeld und eine aus Schwaikheim am Start. Gespielt wurde in zwei Gruppen. Wir (Jürgen, Dieter M., Thilo, Josip, Dieter S. und Berthold) die Weilermer erkämpften sich den zweiten Platz in ihrer Gruppe. Bei den Vorrundenkämpfen endete die Spielzeit nach 2 mal 10 Min. Die Endrundenkämpfe hingegen wurden bis auf 15 Punkte ausgespielt. Jetzt bewiesen die Weilermer Nervenstärke. Bei einem Spielstand von 4 : 12 Punkten gegen uns, konnten wir letztlich den ersten Satz noch mit 15 : 13 Punkten gewinnen. Der zweite Satz ging leider mit 10 : 15 Punkten an die Oschatzer Lehrer. So musste der Tie-Break entscheiden. Die Sporthalle wurde zu einer Arena. Jeder Fehler punktete. Durch konzentriertes Aufschlagspiel und gut vorbereitetes Abwehrverhalten am Netz erzwangen wir den wohlverdienten 3. Platz. Den ersten Platz belegte eine Betriebsmannschaft aus Oschatz, den zweiten Platz die Konkurrenz aus Steinhaldenfeld.
Die Platzierungen wurden im angrenzenden Festzelt gebührend gefeiert. So klang der Donnerstag feucht-fröhlich aus.
Nach dem sportlichen Erfolg durfte das kulturelle Ereignis nicht fehlen. So verbrachten wir den Freitag in Dresden. Nach einer ausführlichen Stadtführung und verschiedenen Museumsbesichtigungen fuhren wir zurück in die Unterkunft.
Ein kleines Nachtmahl, ein paar Bierle und eine Kostprobe eines Wildschweinbraten vom Spieß a’la Obelix rundeten den Tag ab.
Zeitiges Aufstehen, gemütliches Frühstück so begann der Samstag.
Wenn man schon im Osten Deutschlands ist und dann noch in der Nähe von Meißen, ist es ein Muss die Porzellanmanufaktur und den Dom zu Meißen zu besichtigen. So gegen 14.00 Uhr machte sich die Jedermännertruppe wieder auf die Heimfahrt, damit der Samstagabend der Frau und der Sonntag der Familie gewidmet werden konnte.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an unsere Fahrer Jürgen und Josip.